Amahl und die nächtlichen Besucher

Gian Carlo Menotti



ML: Rainer Roos

B:    Nele Ahrens

K:    Katharina Montag

D:    Dominique Ross-Blaszyk, Anita Bader, Roland Fenes, Iago Ramos & Paul Sketris



 

zum Stück:


Ein Leben für einen Traum – der Kampf für die Berufung:

Menottis autobiografische Oper


Die Inszenierung stellt die Realität des gehbehinderten, armen und seiner allein erziehenden Mutter ausgelieferten Hirtenjungen Amahl zunächst neben dessen Traumwelt. Durch das Flötenspiel Amahls entsteht plötzlich eine Wechselwirkung zwischen diesen Welten und es öffnet sich ein mystisches Zeitfenster. Der Raum verändert sich, die Realität verändert sich – und trotzdem läuft alles schief.


Die reichen Könige sind süchtig nach sich selbst und Lakritz. Sie interessieren sich für sich selbst, Juwelen und für den Papagei. Ach ja, und dann ist da noch diese Idee von dem armen Kind, das sie finden wollen. Um diese Idee zu zelebrieren brauchen sie eine Menge Weihrauch, wie sollen sie den Wald vor lauter Bäumen sehen?


Der lebendig gewordene Wunschtraum hat sich verselbständigt und Amahl muss hart kämpfen, um Katastrophen abzuwenden . Er stellt sich freiwillig mit der Blockflöte unter den Weihnachtsbaum und verteidigt die Ehre seiner diebischen Mutter mit der Axt. Dennoch wächst er über sich hinaus und findet seine Berufung. Die Konsequenz dieses Wunders ist seine vollständige Genesung, die Ursache, eine tiefe Spiritualität.